Wofür setzt sich USUS ein?

Als Reaktion auf die Pläne der Stadt zu Schulabriss und -Neubau hat sich eine Bürgerinitiative namens USUS gegründet, die sich für die Umsetzung der "Variante 1 light" einsetzt, die die Stadtverwaltung erarbeitet hat, die jedoch von CSU und SPD im Bezirksausschuss Allach-Untermenzing abgelehnt worden ist.

Wenngleich wir mit USUS nicht verbunden sind, unterstützen wir die Forderungen von USUS. Die Sprecherin Verena Rommel-Scholz erläutert in diesem Video, worum es genau geht und warum die Variante 1 light umgesetzt werden sollte.

 

Video Verena 2021-08-14.mp4 from Andreas Hesse on Vimeo.

Macht den Klimawahlcheck!

Ab sofort können sich alle Wählerinnen und Wähler auf der Seite Klimawahlcheck über die Klima-Positionen der Parteien zur Bundestagswahl informieren. Die Klima-Allianz Deutschland, GermanZero und der NABU haben dafür die Wahlprogramme der großen demokratischen Parteien ausgewertet. Außerdem kann man auf dieser Seite herausfinden, was Klimaschutz für einen selbst bedeutet, und welche Partei am besten zur eigenen Position passt.

 

Wir legen allen Bürgern ans Herz, vor der kommenden Bundestagswahl an das Klima zu denken, diesen Check zu machen und das Kreuzchen entsprechend zu setzen. Nie war es wichtiger als jetzt.

 

Warum soll unser einziges Gymnasium abgerissen werden?

Die Bürgerinitiative “Unser Stadtteil - Unsere Schulen” (USUS) Für wohnortnahe Bildung in Allach-Untermenzing“

Seit Jahren wird ein Grundstück gesucht, auf dem unsere Realschule ein neues Zuhause findet. Nachdem die Verwaltung 12 Standorte untersucht hat, blieb zuletzt nur noch die sog. Erdbeerwiese (siehe Entwurf „light“) übrig. Die CSU mit ihrem BA-Vorsitzenden von der SPD in Allach-Untermenzing fasste jedoch einen gemeinsamen Beschluss mit unseren CSU-SPD Nachbarn und den dortigen Grünen, der diesen einzig verbliebenen Standort ablehnten. Wir haben eindringlich davor gewarnt, da damit das Gebiet einer völlig ungewissen Zukunft entgegensähe und keine Alternative für unsere Schule übrig bliebe. Prompt legte die Verwaltung daraufhin einen Vorschlag D vor, der den Abriss unseres Luise-Schröder-Gymnasiums (LSG) und der Stadtteilbibliothek vorsah. Nachhaltigkeit? -Kein Thema! Statt dessen sollte das LSG nach Obermenzing (Dreilingsweg) verlegt werden, wo man sich über ein viertes Gymnasium sehr freute. Plötzlich ist die demonstrative Empörung in der Allacher CSU groß.

Wir sehen es als großen Fehler der Stadtteilpolitik an, dass man nicht mit den vorhandenen rechtlichen Möglichkeiten versucht hat die Panzerstrecke in Allach zu verhindern. Wäre dies gelungen, wäre es möglich, dass das bis 2022 verlassene Krauss-Maffei Betriebsgelände eine attraktive Zukunft mit einer Schule, Grünflächen zur Abgrenzung gegenüber den verbleibenden Industriebereichen, Wohnungen und kulturellen Attraktionen, mitten in unserem Stadtbezirk erleben könnte. Stattdessen droht eine Industriebrache, oder fragwürdigen Nachnutzungen neben einer lärmenden Panzerstrecke.

Sieht man sich die Schulplanungen an, so fällt auf, dass die sog. Erbeerwiese entlang der Weinschenkstr. nur Sportplätze und eine langgezogene Grünanlage enthält, die die dortige Frischluftschneise langfristig gesichert hätte. Die eigentlichen neuen Schulbauten befänden sich an der Prof. Eichmann Str. sehr nahe am jetzigen Standort des LSG. Aus diesem Grund haben wir im BA erfolgreich den Antrag initiiert, der sich klar für den Schulstandort aussprach. Nur die ödp war nicht zu überzeugen.

Einladung zum digitalen Neujahrsempfang

Die Grünen des Münchner Westens laden alle Interessierten zum digitalen Neujahrsempfang ein. Der Abend soll politischen Anliegen des Münchner Westens gewidmet sein, wozu der Bundestagsabgeordnete Dieter Janecek, der Landratsabgeordnete Hep Monatzeder, die Zweite Bürgermeisterin Katrin Habenschaden, die Stadträtin Julia Post sowie Mitglieder der Bezirksausschüsse Pasing-Aubing und Allach-Untermenzing teilnehmen werden. Die Veranstaltung findet am 18. Januar 2021 von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr statt. Wer teilnehmen möchte, meldet sich bitte beim Vorstand des OV Pasing (vorstand@gruene-muenchen-pasing.de) bis spätestens 17. Januar 2021 an. Der Link zur Veranstaltung wird rechtzeitig per E-Mail zugestellt.

Bürger, seid unordentlich!

Auf der Sitzung des Bezirksausschusses vom 10. November wurde der Antrag der Grünen, auf städtischem Gebiet Totholzhecken anzulegen, einstimmig angenommen. Julia Zimprich hat diese Initiative gestartet, um einheimischen Tieren wie Igel, Marienkäfer, Rotkehlchen oder Zitronenfalter mehr Lebensraum und Nahrungsquellen zu bieten.

In ihrem Gespräch mit dem Wochenanzeiger bittet Julia aber nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch die Bürger um Mut zu mehr Unordnung. Wer auch der Meinung ist, dass es früher mehr Marienkäfer gab und dass unsere Igel nicht hungern sollten, der soll auf seinem Grundstück ein paar Quadratmeter der Natur zur Verfügung stellen. Man kann auch seinen Vermieter bitten, auf seinem Grund etwas Unordnung zu tolerieren. Eine Totholzhecke zu bauen ist nicht schwer: auf dieser Seite des Naturschutzbundes wird erklärt, wie es geht.

Will OB Reiter das Gesetz umgehen?

Das Ringen um die Genehmigung der Panzerstrecke von KMW ist um eine neue Episode reicher.

Anfang Oktober traf sich Oberbürgermeister Reiter mit Vertretern von KMW, der Gewerkschaft und des Referats für Gesundheit und Umwelt - nicht jedoch mit Vertretern der betroffenen Bürger - um einen Kompromiss auszuhandeln. Das Ergebnis: KMW soll jetzt um 17 Uhr Schluss machen statt wie bisher um 20 Uhr, und an Samstagen schon um 14 Uhr.

Wir finden das Vorgehen des OB befremdlich. Durch den "Kompromiss" werden Lärm- und Abgasbelastung nicht verringert, sondern nur zeitlich konzentriert. Vor allem aber haben die Bürger ein Recht auf ein sauber durchgeführtes Verfahren gemäß Bundesimmissionsschutzgesetz. Als Chef der Stadtverwaltung sollte Reiter sicherstellen, dass das Verfahren fair durchgeführt wird, sowohl für den Antragsteller wie auch für die Bürger. Wir vermuten, dass es sowohl KMW als auch der Stadtverwaltung klar ist, dass das Ergebnis des Verfahrens aufgrund der mittlerweile dichten Bebauung durchaus negativ ausfallen könnte, denn der Panzerlärm wird durch die neugebauten Wohnblöcke im Diamaltgelände in Richtung Stadt reflektiert, so dass Beschwerden mittlerweile auch aus Moosach kommen. Möglicherweise will man deshalb ein ordnungsgemäßes Verfahren lieber vermeiden.

Es stehen jedoch weder KMW noch der Bürgermeister über dem Gesetz. Wir verleihen unserer Forderung nach einem transparenten und fairen Genehmigungsverfahren Nachdruck. Unsere diesbezügliche Pressemitteilung kann man hier lesen, die Süddeutsche Zeitung berichtete.

Die SPD will Panzer in Allach

Das Ringen um die Panzerstrecke von Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) geht in die nächste Runde. Am 18. September reichte die Stadtratsfraktion der Grünen und Rosa Liste einen Antrag ein, mit dem die Stadtverwaltung zu einem transparenten Verfahren und zum größtmöglichen Schutz der Anwohner*innen aufgefordert wird. Insbesondere drängen die Anwohner und die Grünen auf ein neutrales, unabhängiges Lärmgutachten vom LfU, das nicht von der Rüstungsindustrie beauftragt und bezahlt wurde und die fragwürdigen, von KMW, RGU und den bisherigen Gutachtern festgelegten Einschränkungen bei den Lärmemissionsquellen beurteilt.

(1) Rundkurs 1 km lang mit Lärmschutzwall, (2) Panzerproduktion, (3) 21 Reparaturwerkstätten, (4) 4 Abgasschornsteine für Motorprüfung, (5) Hubschrauberlandeplatz, (6) Watbecken, (7) Tauchbecken, 60% Gefällestrecke im Tunnel und rechts außen daneben 30% Seitenneigungsstrecke, (8) Hauptfahrstraße mit Tankstelle, (9) Zufahrt zur Laserprüfstrecke. Der Antragsteller behauptet, dass nur der Rundkurs (1) Lärm macht. Die geplagten Anwohner stellen aber fest, dass insbesondere die Anlagenteile 5 bis 9 den Hauptlärm verursachen, da sie keinerlei Lärmschutz besitzen.

KMW hat Gespräche mit den betroffenen Anwohnern bisher verweigert, obwohl der KMW-Geschäftsführer auf der Sitzung des BA Allach-Untermenzing vor zwei Monaten Gespräche angeboten hatte. KMW droht seinerseits - wie sollte es anders sein - mit dem Verlust von Arbeitsplätzen. Angeblich seien 400 bis 500 Arbeitsplätze von der Verlagerung nach Frankreich bedroht, wenn KMW nicht lärmen darf, wie es will. Nach einer erfolgreichen Genehmigung der Panzerstrecke könnten sich die Anwohner gegen den Lärm nicht mehr wehren, auch im Fall, dass KMW die durch den Wegzug von Krauss-Maffei frei werdenden Hallen übernimmt, seine Fertigung ausbaut und die Lärmbelästigung dadurch zunimmt.

Die SPD fordert in ihrem Gegenantrag, dass im Genehmigungsverfahren keine Regelungen getroffen werden sollen, die den Fortbestand der Arbeitsplätze gefährden, und spricht gleich von 1600 Arbeitsplätzen, die angeblich gefährdet seien. Ob die SPD damit sagen möchte, dass die Vorgaben des Immissionsschutzgesetzes irrelevant sind, wenn das betroffene Unternehmen mit Arbeitsplatzabbau droht, konnten wir noch nicht in Erfahrung bringen. Dass eine Partei, die in Verbindung mit dubiosen KMW-Rüstungsgeschäften mehr als fünf Millionen Euro mitschneidet, die Interessen der Rüstungsindustrie vertritt und im Zweifel auch die Rechte der Bürger auf ein objektives Genehmigungsverfahren hintertreibt, sollte hingegen niemanden überraschen.

Auch die CSU hat keine Bedenken gegen Rüstungsindustrie in dicht besiedeltem Gebiet. Abgesehen vom Lärm erinnern wir daran, dass Rüstungsindustrie generell nicht in dicht besiedelte Gebiete gehört. In einem Verteidigungsfall - von dem wir alle hoffen, dass er nie eintritt - stünde KMW ganz oben auf der Liste der möglichen Angriffsziele des Kriegsgegners. Die Felder rund um das heutige KMW-Areals waren im Sommer 1945 von Bombentrichtern übersät. Heute wäre das alles dicht bebaute Wohnfläche.

CSU greift grüne Forderungen auf

Die bereits vor längerer Zeit gestartete grüne Initiative, unsere Angerlohe u.a. durch die Ernennung eines Gebietsbetreuers besser zu schützen, hat von unerwarteter Seite Unterstützung bekommen. In einem eigenen Antrag macht sich die CSU-Stadträtin Heike Kainz für einen Gebietsbetreuer stark.

Wir freuen uns über jeden und alles, was für den Naturschutz gut ist. Wie sich der Sinneswandel bei Frau Kainz und ihrer CSU erklären lässt, konnten wir nicht in Erfahrung bringen: Noch im Juni und Juli diesen Jahres haben CSU und SPD unseren erneuten Antrag für "nicht notwendig" erklärt. In diesem Falle betrachten wir es als ein Kompliment, kopiert zu werden.

Wer will Panzer in Allach?

Die Stadtteilpolitik diskutiert zur Zeit das Ansinnen von Krauss-Maffei, seine seit 1964 bestehende Panzerstrecke genehmigen zu lassen. Auf dem Gelände von Krauss-Maffei werden die neu gebauten und die im Auftrag der Bundeswehr gewarteten Panzer geprüft, bevor sie an den Kunden geliefert werden.

Vorige Woche organisierte der Antragsteller einen Besichtigungstermin, auf dem er die Teststrecke im besten Licht präsentierte. Der Politikerschar wurde die Geräuschkulisse von vorbeirollenden Panzern zu Gehör gebracht. Geräusche von startenden oder beschleunigenden Panzern ersparte man den Anwesenden jedoch. Jeder, der mal beim Militär war, weiß aber, was für Lärm das erzeugt und dass die Beschwerden der Anwohner berechtigt sind. Besonders die zukünftigen Bewohner des Diamaltgeländes werden unter Lärm und Abgasen der Panzerstrecke zu leiden haben.

Interessanterweise sind nur wir Grünen der Ansicht, dass ein Truppenübungsgelände zum Panzerfahren der geeignetere Ort ist als eine Millionenstadt. Der Antrag von Krauss-Maffei, aber auch die Informationen, die das Referat Gesundheit und Umwelt zur Verfügung stellt, sind widersprüchlich und klärungsbedürftig. Unsere Stellungnahme ist hier im Wortlaut nachzulesen.

Wir sind initiativ

Nachdem es bei den Wahlen zum Vorsitzenden des Bezirksausschusses mit mehr Einfluss in Form von Posten für die Grünen leider nicht geklappt hat, zieht nun wieder der politische Alltag ein.

Im Unterausschuss Umwelt und Verkehr haben wir Initiativen gestartet, die grüne Lunge unseres Bezirkes besser zu schützen und das Parkchaos in der Tubeufstraße zu beseitigen. Auch möchten wir Krauss-Maffei bitten, nachts in ihrem Parkhaus die Lichter abzudrehen.

Da vor den Wahlen unsere Vorschläge gegen die Vermüllung des Oertelplatzes von CSU und SPD abgelehnt worden waren, greifen wir das Thema wieder auf und wir beschäftigen uns mit dem Ansinnen von Krauss-Maffei, sein Panzertestgelände umzubauen und genehmigen zu lassen.

Großzügige Spende des Bezirksausschusses an den Verein Alpenrösl

Am 10. März hat die letzte Sitzung des Bezirksausschusses vor den Kommunalwahlen stattgefunden. Unter anderem entschied der BA auf Betreiben der absoluten CSU-Mehrheit, das Gau-Fest des Alpenrösl-Vereins mit dem exorbitanten Betrag von insgesamt fast 34.000 Euro zu fördern.

Prinzipiell sind wir Grüne ja dafür, dass das kulturelle Leben unseres Bezirkes von der öffentlichen Hand gefördert wird. Mit diesem Förderentscheid hat die CSU jedoch einen großen Teil des BA-Budgets - Steuergelder, wohlgemerkt - für eine einzige Veranstaltung ihrer Klientel ausgegeben. Dies bedeutet, dass der Bezirksausschuss, der in neuer Zusammensetzung im April seine Arbeit aufnimmt, im Rest des Jahres kaum finanzielle Möglichkeiten haben wird.

Der Verlust der absoluten Mehrheit muss auch für die CSU zu erwarten gewesen sein. Dies und die Tatsache, dass die Unterlagen zum Förderantrag den Nicht-CSU-Mitgliedern des Bezirksausschusses erst wenige Stunden vor der Sitzung zugänglich gemacht wurden, lässt vermuten, dass man hiermit dem neuen BA die Arbeit bewusst schwer machen wollte.

Den Verlust von 15,5 Prozentpunkten für die CSU betrachten wir als gerechtfertigte Quittung der Wähler für diese Art von Politik.

Kunst-Radltour von Pasing nach Allach

Die Grünen und Katrin Habenschaden laden ein zur Kunst-Radltour und Führung mit dem Maler Martin Blumöhr, von Pasing nach Allach.

Am: 29.6.19 – um 14:00 – Pasing, Bäckerstrasse 4 (Ende ca. 17:15h)

Der Künstler Martin Blumöhr lebt, gemeinsam mit seinem 11-jährigen Sohn Vincent, in Pasing und wurde durch die Arbeiten seiner Serie „Public-Viewing“ im öffentlichen Raum bekannt. Im Münchner Westen gestaltete er mehrere großformatige, murale Kunstformate unter anderem in drei Unterführungen, in Pasing, Obermenzing und kürzlich auch in Allach, durch die er bei diesem Rundgang führt und dabei Einblicke in die dargestellten Motive gibt.

Seine “assoziativen” Kompositionen entstehen - ohne Vorzeichnung - vor Ort und im Bezug auf die lokale Lage sowie im Dialog mit Passanten.

„Public Viewing“ nennt der Maler die Serie, bei der er für seine Wandarbeiten bei der Arbeit vor Ort in den Dialog mit künftigen Nutzern und Passanten tritt.

Oftmals geht er dabei zum Beispiel auf die örtliche Lage der jeweiligen Wandflächen ein und befragt teilnehmende Anwohner und Passanten zu persönlichen Einschätzungen, Erlebnissen und Erfahrungen zu ihrem Viertel oder Stadtteil. Das Material und die Gespräche lässt er dann auf sich wirken und beginnt daraus, assoziativ malerische Szenerien aufzubauen. Dabei verschmelzen Erlebnisse mit Wünschen, die Zukunft mit der Gegenwart und der Vergangenheit, Ereignisse von großer Bedeutung mit persönlichen Perspektiven und Geschichten. Kulturelle und architektonische Kennzeichen der Umgebung mischen sich zu einer Komposition. Während Martin Blumöhr zum Beispiel den Tunnelblick in Pasing weitestgehend alleine gestaltet hat, entstanden die Wandbilder in Obermenzing und Allach unter Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler der örtlichen Schulen. Der Maler ließ hierfür die Jugendlichen zunächst unter seiner Anleitung eigene Entwürfe selbst gestalten und an der Wand umsetzen und verband diese „Glutpunkte“ anschließend zu einer Gesamtkomposition.

 

Grüne Radltour mit Hep traf auf viel Begeisterung

Bei spätsommerlichen, angenehmem Wetter haben sich viele Bürger die rund zwei Stunden Zeit genommen und sind mit uns durch Allach-Untermenzing geradelt. Hier und da haben wir an den Brennpunkten gehalten und kurz den einen oder anderen Punkt erläutert, sowie Fragen beantwortet. Der Ausklang in geselliger Runde im Biergarten hatte der Sonntagsrunde noch einen nachhaltigen Eindruck verschafft. Ja, wir werden das baldmöglichst auch ohne Wahlanlass wiederholen! Danke allen für die wirklich interessanten Fragen und die rege Beteiligung.

Stand der Entwicklung im ehemaligen Industrieviertel Diamalt
Achtlose Zerstörung des "Goldstücks" Angerlohe
Fehler bei der Verkehrsplanung / Zerstörung eines Biotops an der Bahnlinie
Klarstellung was Grünfläche ist und das Fehlverhalten durch Klientelpolitik und Anbiederung
Musterbeispiel einer gelungenen Umsetzung von gefördertem Wohnraum
Die Kneippanlage ist das Dauerthema eines sich der Vernunft widersetzenden Verwaltung

Fasching 2018 mit grünem Landtagskandidaten

Bei kaltem aber sonnigem Wetter, haben wir wieder am Allacher Faschingsumzug teilgenommen. Unseren Handkarren, den wir jährlich selber gemeinsam aufbauen haben wir fröhlich durch die Straßen gezogen. Vorneweg unser Kandidat für den Landtag Hep Monatzeder und gleich dahinter die Sambaband Sole Luna. Bei diesen fetzigen Rhythmen musste man einfach mittanzen.

Unser Motto 2018
Angekommen beim Vereinsheim

GRÜNER Neujahrsempfang im Münchner Westen

Auf unserem wieder sehr gut besuchtem Neujahrsempfang, gab es wieder die Gelegenheit Politik zum Mitmachen und Anfassen zu erleben.

Unsere Kandidaten und Mitglieder des Landtags fanden sich gemeinsam mit weiteren Mandatsträgern aus Stadtrat und Bezirksausschüssen ein. Es gab wieder ein buntes Programm, niveauvolle Untermalung und sehr regen Ausstausch.

Ein Dank an alle, die mit ihrem persönlichen Engagement dieses Ereignis wieder möglich gemacht haben.

Hep Monatzeder in der Gesprächsrunde, die von Stadträtin Katrin Habenschaden moderiert wurde.
Gesprächsrunde v.l.n.r. Hep Monatzeder, Katrin Habenschaden, Katharina Schulze und Dr. Martin Runge
Hep Monatzeder zum Themenkomplex Landtag
Falk Lamkewitz zu den aktuellen Brennpunkten aus Allach-Untermenzing

Hep Monatzeder Kandidat für den Landtag ist gewählt

Ein Highlight für unseren Münchner Westen und der DER Gegenkandidat für "den fahnenflüchtigen CSU-Hilfsbürgermeister".

 

Leute, das wird ein sehr interessanter Wahlkampf, wo wir GRÜNE ordentlich unsere Stärken und Ideen einbringen können.

 

Wer macht noch mit?

Neubegrünung des Bittl-Parkhauses in Allach

Foto: Green-City Sebastian Henkes
Foto: Green-City Sebastian Henkes
 

Pressetermin bei der Neubegrünung des Bittl-Parkhauses in Allach. Nicht nur über Grün reden, sondern aktiv umsetzen, da wo es geht. Dankeschön an alle die daran mitgewirkt haben. Jetzt warten wir auf den Frühling, dass es nur so spriest.

 

Mehr GRÜN für Menzing. Schon davon gehört? Wer möchte noch mitmachen. Green City wartet auf Deine Teilnahme:

www.greencity.de/projekt/mehr-gruen-fuer-menzing/

 

Wer als Privatperson oder mit seinem Unternehmen ebenfalls kostenlose Informationen des Begrünungsbüros erhalten möchte, kann sich gerne melden: wolfgang.heidenreich@greencity.de, (089) 890 668 -320. Mehr Informationen gibt es auch unter www.begruenungsbuero.de.

Ehrung für 25 Jahre öffentliches Engagement

Unermüdlich seit einem Vierteljahrhundert engagiert sich unser grüner Fraktionsvorsitzender Falk Lamkewitz im Bezirksausschuss 23 für kommunalpolitische und GRÜNE Belange. Dafür wurde er jetzt mit der Medaille "München leuchtet" geehrt.

Lieber Falk, herzlichen Glückwunsch zu deiner Ehrung und Dank für deine Geduld, Fachkenntnisse und die vielen Anregungen, die du in den Bezirksausschuss einbringst.

Samba mit den GRÜNEN

Am Faschingsdienstag zogen wir wieder mit dem traditionellen Allacher Faschingszug durch unseren Stadtteil. Trotz des regnerischen Wetters umjubelten ca. 1000 begeisterte Zuschauer*innen die 14 Motiv- und Bollerwagen. Die Sambaband SoleLuna lenkte mit ihren schmissigen Rythmen besondere Aufmerksamkeit auf unsere Gruppe und den selbst gebastelten Wagen.

Fotos: Beppo Brehm

Faschingsumzug 2017

Wir treten heute mit der Samba Band Sole Luna an und bringen damit wieder eine lebendige Neuerung in den Faschingsumzug hinein. Schnelle mitreißende Rhythmen und viel Freude für Jedermann - das ist der Straßenfasching in unserem Stadtteil.

Neujahrsempfang der Grünen im Münchner Westen

Die GRÜNEN Ortsverbände Allach-Untermenzing und Pasing-Aubing luden am Mittwoch, den 1. Februar 2017 im Namen von Stadträtin Katrin Habenschaden und MdB Dieter Janecek zum Neujahrsempfang 2017 in die Pasinger Fabrik ein.

Katrin Habenschaden präsentierte unter dem Titel SAUBA SOG I - GRÜNE Ansätze für eine l(i)ebenswerte Stadt.

Margarete Bause, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Landtag, thematisierte die Bewahrung GRÜNER Werte ohne ein gesellschaftliches Roll-Back.

MdB und GRÜNEN-Direktkandidat im Münchner Westen für die Bundestagswahl Dieter Janecek stellte in seinem Referat GRÜNE Impulse für München, Bayern und Deutschland - mit Klimaschutz jetzt loslegen dar.

Auf dem Empfang mit zahlreichen Gästen blieb vor allem viel Zeit für persönliche Gespräche mit den Mandatsträgern. Ein gelungener Startschuß für das so wichtige Wahljahr 2017!

Führung auf den Heideflächen der Angerlohe - Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten

Foto: Falk Lamkewitz

Auf Betreiben unseres GRÜNEN Vorsitzenden im Unterausschuss Umwelt im BA 23, Falk Lamkewitz ist der Gartenbau im Baureferat der Landeshauptstadt München aktiv geworden. In Kürze findet eine Führung auf den Heideflächen der Angerlohe statt:

Termin 10. Juni 2016 von 15.00 – 17.00 Uhr

Treffpunkt Parkplatz der Polizei-Hundeschule, Angerlohstraße 111, vom S-Bahnhof Allach mit Bus 163 Richtung Dessauerstraße bis zum Haltepunkt Angerlohstraße, danach noch 10 Minuten Fußweg.

Bitte denken Sie an geeignetes Schuhwerk und Regenschutz. Bei sehr schlechtem Wetter entfällt die Führung.
Auskunft erhalten Sie telefonisch unter 089/233 60328.

Führung
Michael Brunner und Tobias Schiefer vom Baureferat (Gartenbau), Ulrich Schwab (Biologe) und Markus Bräu (Referat für Gesundheit und Umwelt) sind ausgewiesene Experten, die seit vielen Jahren mit der Pflege der Fläche vertraut sind. Sie werden Ihnen die Einzigartigkeit dieses Biotops vorstellen und Sie informieren, wie Sie sich am Schutz dieses besonderen Lebensraumes beteiligen können.

Im Detail
Mit dem Bau des Rangierbahnhofs zwischen Allach und Moosach Ende der 80er Jahre verschwand ein bis dato überregional bedeutender Lebensraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Die Fläche zählte u.a. zu den größten Laichgebieten der Wechselkröte in Deutschland. Damals beschloss der Münchner Stadtrat als Ausgleichsmaßnahme nördlich der Angerlohe in Allach Biotopflächen anzulegen. Sie entwickelten sich zu wertvollen Heideflächen. Zudem wurden Laichtümpel angelegt und ein enges Netz verschiedener Biotope geschaffen. Diese wertvollen
Biotopflächen sind heute nach dem Bayrischen Naturschutzgesetz geschützt und als europäisches Schutzgebiet (Fauna-Flora-Habitat) ausgewiesen.

Seit über 20 Jahren wird die Biotopfläche vom Baureferat (Gartenbau) gepflegt und hat sich seitdem zu einem der schönsten Naturschutzareale im Stadtgebiet entwickelt. Viele bedrohte Pflanzen wie der Frühlings-Enzian und der Färber-Ginster und Tierarten wie die Wechselkröte, viele  Schmetterlinge und seltene Heuschreckenarten konnten sich wieder ansiedeln.

Die Hauptabteilung Gartenbau plant, baut und bewirtschaftet derzeit insgesamt 2.300 Hektar öffentliche Grünanlagen, Grünzüge und Naherholungsgebiete, Kinderspielplätze, Kleingartenanlagen, Friedhöfe, Verkehrsbegleitgrün mit rund 110.000 Straßenbäumen inklusive Schmuckbeeten und Pflanztrögen.

Neujahrsempfang der GRÜNEN München-West

Die beiden West-Ortsverbände der GRÜNEN Pasing-Aubing und Allach-Untermenzing konnten auf ihrem gemeinsamen Neujahrsempfang in der Wagenhalle der Pasinger Fabrik viel politische Prominenz aus Bundestag, Land- und Stadtrat begrüßen. Gemeinsames Thema war die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den West-GRÜNEN. "Dazu zählen gemeinsame Aktionen, gegenseitige Unterstützung und ein regelmäßiger Austausch zu aktuellen Problemen" betonten die Moderator*en der Veranstaltung Andreas Aurnhammer und Bettina Vogel. Margarete Bause: "Enger Kontakt zur Basis ist selbstverständlich. Dinge können nur gelingen, wenn alle kooperieren".

Altenheim an der Franz-Nißl-Straße

Leider sind in der Stellungnahme des BA 23 zum geplanten Neubau die Bedenken der Anwohner und direkt Betroffenen nicht mit eingeflossen. Gegenüber dem Stadtrat erfolgte also eine Entscheidungsvorlage, die den massiven Baukörper und die viel zu kleinen Zuwegungen für solch eine Anstalt sogar als positiv beschied. Jegliche Einwände und Ausarbeitung von unseren Grünen BA-Mitgliedern wurden vollkommen ignoriert. Im Bild wird die enorme Bauhöhe des 5-stöckigen Gebäudes gegenüber den Anliegern durch einen roten Ballon aufgezeigt. Hier wird ein Präzedenzfall für eine Bausünde geschaffen, deren Ausmaß noch oft ein Thema in Allach und Untermenzing sein wird. Das Desaster des Abrisses des Allacher Sommerbades findet seine Fortführung im Abriss des Hans-Sieber-Hauses an der Manzostraße in Untermenzing und des völlig unpassenden Neubaus in Allach. Die traurige Entwicklung des BA 23 zum Bereiter von Bausünden und Fehlplanungen beim Verkehr findet damit einen neuen Höhepunkt.

Erlebnistag an der Würm

Bei bestem Wetter und vielen Besuchern fand der Erlebnistag an der Würm statt. Nach dem Vortrag von Markus Zechmann, der mit großem Wissen aus der Fischerei und praktischen Erfahrungen begeistern konnte, ging es raus aus der Schießstätte an die Würm. Eine Tombola mit tollen Preisen, gutem Essen und Trinken rundete die Veranstaltung ab.

Helferkreis Flüchtlinge

Wir sind sehr stolz eine sehr engagierte Mitbürgerin in unserem Stadtteil zu haben und haben Sie bei der Gründung des Helferkreises für Flüchtlinge aktiv unterstützt. Hier auf den Bildern sehen wir den Deutschunterricht im August im Freien, da aufgrund der prekären Situation noch kein Raum in der Nähe des Flüchtlingheims an der Tubeufstraße gefunden werden konnte.

Wer mitmachen möchte darf sich auch gerne an uns wenden. Wir stehen mit Sonja Schlehhuber in engem Kontakt und freuen uns über jede tatkräftig mithelfende Hand.

Fotos: Ursula Löschau

 

Besuch bei einem Stadtimker

Bienen in der Stadt, so das Thema der Veranstaltung die wir im Käthe-Kollwitz-Gymnasium durchführten.

Wir haben dort einen Stadtimker besucht, der uns die Imkerei und das sehr umfangreiche Wissen um die Haltung von Bienen präsentierte. Anfassen, Riechen, Hören, Fühlen und natürlich Schmecken war mit drin. Eine wunderschöne Sache, wenn man bedenkt wie einfach Landwirtschaft in der Großstadt doch sein kann.

Allacher Faschingszug 2015 "Die Zeichen stehen auf GRÜN"

 
 

Der 50. Faschingsumzug - ein rundes Jubiläum - war wieder eine erfrischend fröhliche und lustige Veranstaltung. GRÜNE aus Allach, Untermenzing, Aubing, Pasing und unsere Stadträtin waren gekommen.

 

 

Was bewegt unseren Stadtteil?

Allach-Untermenzing - ein zweigeteilter Stadtteil am nordwestlichen Rand der Metropole München mit industriellen Wurzeln und deren Problemen.

Brachliegende Flächen, Lager für LKWs und Container, Zweiteilung durch die Bahnlinie, mangelnde Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, fehlende Sozialeinrichtungen,... das sind nur die größten Baustellen, die uns in Allach-Untermenzing bewegen.

Am Dienstag, den 25.Februar luden wir unsere BürgerInnen ein um über Allach-Untermenzing mit Politikern aus BA und Stadtrat zu sprechen. Nach einem kurzen Überblick über die augenscheinlichen Probleme unseres Stadtteils durch Falk Lamkewitz, BA23-Mitglied und Stadtratskandidat der Grünen (Platz 38) stellte er sich mit Hep Monatzeder, 3.Bürgermeister der Landeshauptstadt München und Katrin Habenschaden, Stadtratskandidatin der Grünen den Fragen der Allach-Untermenzinger.

 

 

"Wer spioniert, der fliegt!" beim Allacher Faschingsumzug

Einladung zu „Was bewegt unseren Stadtteil?“

Am Dienstag, den 25.2., bieten wir eine Veranstaltung mit ihren Stadtratskandidaten Katrin Habenschaden, Bürgermeister Hep Monatzeder und Falk Lamkewitz interessierten Bürgern an.

Unter dem Motto „Was bewegt unseren Stadtteil?“ besteht die Möglichkeit, sich über die aktuelle und zukünftige Stadtpolitik zu informieren und insbesondere eigene Wünsche mit den Kandidaten zu diskutieren.

Moderiert wird der Abend von Falk Lamkewitz, der seit 22 Jahren für die GRÜNEN im Bezirksausschuss tätig ist.

Die Veranstaltung findet im „Kulturprojekt-München 2.0“, um 19 Uhr in der Ludwigsfelder Str. 15 statt.

Das Boot ist nicht voll

Am Samstag präsentierte sich die NPD-nahe Initiative Ausländerstopp (BIA) am Oertelplatz. Ein Grund für ihren plötzlichen Auftritt sind wohl die Schlagzeilen der letzten Tage, die die Initiative ermunterten, aktiv Stimmung für Rechts zu machen.

Nachdem das Sozialreferat Planungen zur Erweiterung der Wohnungslosenunterkunft in der Schöllstraße aufgenommen hatte, erschienen darüber mehrere Presseberichte. Die Vorsitzende des Bezirksausschusses, Frau Kainz von der CSU erschien dabei unter diversen Schlagzeilen wie „Allach ist voll“, „Das ist zu viel für uns Allacher“ usw.


„Absolut unangemessen!“, findet das der grüne BA-Abgeordnete und Stadtratskandidat Falk Lamkewitz aus Allach-Untermenzing. „Wichtige Sozialeinrichtungen (gemeint sind Arbeiterwohnheime, Obdachlosen-unterkünfte und der Internationale Bund) werden hier als „Negativeinrichtungen“ bezeichnet und mit Schrottplätzen und LKW-Gebrauchtwagenhandel verglichen.“ So was gehe gar nicht, meint Lamkewitz und erklärt: „Es handelt sich um positive Sozialeinrichtungen für hilfsbedürftige Menschen. Auf solche Hilfsangebote können wir stolz sein! Anderswo müssen die Betroffenen unter erbärmlichen Umständen in Slums, auf der Straße, unter Brücken oder in Bahnhöfen leben.“

Für den Ortsverband der Grünen in Allach-Untermenzing ist es auch überhaupt nicht nachvollziehbar, weshalb Allach „voll sein“ soll. Die angeblichen Negativ-einrichtungen haben sich gut in unseren Stadtteil integriert und sind völlig unauffällig. Allach-Untermenzing ist der Stadtteil mit der niedrigsten Kriminalitätsrate in München und einer gesunden Sozialstruktur. Wenn hundert zusätzliche Wohnungslose unsere Hilfe benötigen, dann kann es einen Stadtteil mit rund 38 000 Einwohnern nicht so sehr stören, wie in den Schlagzeilen behauptet wird.


Außerdem sollten die Protestbürger bedenken, dass man selbst ganz schnell in eine derartige Situation geraten kann, wenn man durch das soziale Netz fällt. Da wäre jeder sicher froh, in Allach-Untermenzing freundlich aufgenommen zu werden.

Wahlk(r)ampf ist vorbei, doch es geht weiter...

So, wir haben unsere Plakatständer wieder eingepackt und den Wahlausgang verdaut... doch jetzt geht es wieder vor allem um Allach-Untermenzing

Viele Themen sind immer noch in der Schwebe und erwarten unsere Aufmerksamkeit...

  • Was wird aus dem Hans-Siebers Haus?
  • Wann gehts endlich weiter auf der Allacher Straße?
  • Wie steht es um den Oertelplatz?
  • Was passiert mit den Brachflächen in Allach-Untermenzing?
  • Welche Lösungen gibt es für den Verkehr in Allach-Untermenzing?
  • Was passiert für unsere Kinder und Jugendliche in unserem Stadtteil?
  • ...

Auf geht`s...

6000 Unterschriften gegen Giftgasanlage

Am Donnerstag, den 1. März 2012 übergab die Bürgerinitiative „Gegen Giftgas im Münchner Westen“ über 6000 Unterschriften gegen die Störfallanlage von Air Liquide in der Ludwigsfelder Straße 168 an den dritten Bürgermeister Hep Monatzeder. Zusätzlich erhielt er eine ausführliche Dokumentation über die Giftgaslagerproblematik.

Im Herbst 2011 stimmten im BA 23 (Allach-Untermenzing) die Abgeordneten von CSU und FDP gegen die Stimmen von SPD und Bü90/Grüne für die Ansiedelung einer Störfallanlage der Firma Air Liquide in der Ludwigsfelder Straße 168. Daraufhin informierten wir die Anwohner über das unglaubliche Vorhaben und rieten ihnen, sich zu organisieren.

Das war die Initialzündung für die Bürgerinitiative „Gegen Giftgas im Münchner Westen“. Obwohl Air Liquide ein Genehmigungsverfahren „ohne Beteiligung der Öffentlichkeit“ beantragt hatte, konnte der Protest der Bürger auf der Sondersitzung am 23.11.2011 nicht überhört werden. Über 400 Allacher und Untermenzinger machten in der überfüllten Aula des Louise-Schröder Gymnasiums ihren Unmut deutlich.

Gestern nun traf sich eine Delegation der Bürgerinitiative mit dem dritten Bürgermeister der Stadt München, Hep Monatzeder und dem Stadtrat Dr. Florian Vogel (beide Bü90/Grüne) im Rathaus um die aktuelle Lage der Giftgaslagerproblematik zu diskutieren. In diesem konstruktiven Gespräch wurden viele Aspekte der Genehmigungsproblematik nochmals verdeutlicht und der Schutz von Mensch und Natur eingefordert.

Die Ansiedelung einer Störfallanlage, in der brandfördernde, explosive, giftige und sogar sehr giftige Gase gelagert, umgeschlagen und teils auch abgefüllt werden, (insgesamt 160.000 kg) würde zu einem sehr problematischen Zusammentreffen von Wohnbebauung, Naturschutzflächen und Industriegebiet führen. Außerdem hätte die Anlage negative bauplanungsrechtliche Folgen. Jegliche Stadtentwicklung würde in diesem Bereich damit unmöglich. Eine zukünftige Wohnbebauung wäre in diesem Gebiet dann ausgeschlossen. Vor allem die Flächen des Kommunalreferats, die in diesem Bereich liegen, verlören massiv an Wert. „Flächen am Stadtrand müssen für eine zukünftige Stadtentwicklung frei von jeglichen Störanlagen gehalten werden. Eine generelle Möglichkeit der Ausschließung solcher Störfallanlagen in Stadtgebieten, sollte von Hep Monatzeder im Städtetag thematisiert werden“, schlug die Bürgerinitiative vor.

Weiterhin würde eine Ansiedelung der Giftgasanlage den Zielsetzungen des Gewerbeflächenentwicklungs-programms entgegenstehen. Das Programm der Landeshauptstadt München zielt seit Jahren auf den Erhalt von Flächen der „klassischen Gewerbenutzung“. Diese Pläne würden mit einer Ansiedelung hinfällig. Bürgermeister Hep Monatzeder zeigte sich sehr aufgeschlossen für den Wunsch nach Rückplanung des Gebiets von einem Industriegebiet zu einem Gewerbegebiet mit entsprechenden Nutzungseinschränkungen. Momentan könnte nämlich sogar ein atomares Zwischenlager beantragt werden.

Die Bürgerinitiative zog als Ergebnis das Fazit: „Wir haben mit bis jetzt schon über 6000 Unterschriften deutlich gemacht, dass die Bevölkerung eine Störfallanlage an der Ludwigsfelderstrasse 168 ablehnt.“

Montag, 17. Januar 2022
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