Führung auf den Heideflächen der Angerlohe - Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten

Foto: Falk Lamkewitz

Auf Betreiben unseres GRÜNEN Vorsitzenden im Unterausschuss Umwelt im BA 23, Falk Lamkewitz ist der Gartenbau im Baureferat der Landeshauptstadt München aktiv geworden. In Kürze findet eine Führung auf den Heideflächen der Angerlohe statt:

Termin 10. Juni 2016 von 15.00 – 17.00 Uhr

Treffpunkt Parkplatz der Polizei-Hundeschule, Angerlohstraße 111, vom S-Bahnhof Allach mit Bus 163 Richtung Dessauerstraße bis zum Haltepunkt Angerlohstraße, danach noch 10 Minuten Fußweg.

Bitte denken Sie an geeignetes Schuhwerk und Regenschutz. Bei sehr schlechtem Wetter entfällt die Führung.
Auskunft erhalten Sie telefonisch unter 089/233 60328.

Führung
Michael Brunner und Tobias Schiefer vom Baureferat (Gartenbau), Ulrich Schwab (Biologe) und Markus Bräu (Referat für Gesundheit und Umwelt) sind ausgewiesene Experten, die seit vielen Jahren mit der Pflege der Fläche vertraut sind. Sie werden Ihnen die Einzigartigkeit dieses Biotops vorstellen und Sie informieren, wie Sie sich am Schutz dieses besonderen Lebensraumes beteiligen können.

Im Detail
Mit dem Bau des Rangierbahnhofs zwischen Allach und Moosach Ende der 80er Jahre verschwand ein bis dato überregional bedeutender Lebensraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Die Fläche zählte u.a. zu den größten Laichgebieten der Wechselkröte in Deutschland. Damals beschloss der Münchner Stadtrat als Ausgleichsmaßnahme nördlich der Angerlohe in Allach Biotopflächen anzulegen. Sie entwickelten sich zu wertvollen Heideflächen. Zudem wurden Laichtümpel angelegt und ein enges Netz verschiedener Biotope geschaffen. Diese wertvollen
Biotopflächen sind heute nach dem Bayrischen Naturschutzgesetz geschützt und als europäisches Schutzgebiet (Fauna-Flora-Habitat) ausgewiesen.

Seit über 20 Jahren wird die Biotopfläche vom Baureferat (Gartenbau) gepflegt und hat sich seitdem zu einem der schönsten Naturschutzareale im Stadtgebiet entwickelt. Viele bedrohte Pflanzen wie der Frühlings-Enzian und der Färber-Ginster und Tierarten wie die Wechselkröte, viele  Schmetterlinge und seltene Heuschreckenarten konnten sich wieder ansiedeln.

Die Hauptabteilung Gartenbau plant, baut und bewirtschaftet derzeit insgesamt 2.300 Hektar öffentliche Grünanlagen, Grünzüge und Naherholungsgebiete, Kinderspielplätze, Kleingartenanlagen, Friedhöfe, Verkehrsbegleitgrün mit rund 110.000 Straßenbäumen inklusive Schmuckbeeten und Pflanztrögen.

Neujahrsempfang der GRÜNEN München-West

Die beiden West-Ortsverbände der GRÜNEN Pasing-Aubing und Allach-Untermenzing konnten auf ihrem gemeinsamen Neujahrsempfang in der Wagenhalle der Pasinger Fabrik viel politische Prominenz aus Bundestag, Land- und Stadtrat begrüßen. Gemeinsames Thema war die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den West-GRÜNEN. "Dazu zählen gemeinsame Aktionen, gegenseitige Unterstützung und ein regelmäßiger Austausch zu aktuellen Problemen" betonten die Moderator*en der Veranstaltung Andreas Aurnhammer und Bettina Vogel. Margarete Bause: "Enger Kontakt zur Basis ist selbstverständlich. Dinge können nur gelingen, wenn alle kooperieren".

Altenheim an der Franz-Nißl-Straße

Leider sind in der Stellungnahme des BA 23 zum geplanten Neubau die Bedenken der Anwohner und direkt Betroffenen nicht mit eingeflossen. Gegenüber dem Stadtrat erfolgte also eine Entscheidungsvorlage, die den massiven Baukörper und die viel zu kleinen Zuwegungen für solch eine Anstalt sogar als positiv beschied. Jegliche Einwände und Ausarbeitung von unseren Grünen BA-Mitgliedern wurden vollkommen ignoriert. Im Bild wird die enorme Bauhöhe des 5-stöckigen Gebäudes gegenüber den Anliegern durch einen roten Ballon aufgezeigt. Hier wird ein Präzedenzfall für eine Bausünde geschaffen, deren Ausmaß noch oft ein Thema in Allach und Untermenzing sein wird. Das Desaster des Abrisses des Allacher Sommerbades findet seine Fortführung im Abriss des Hans-Sieber-Hauses an der Manzostraße in Untermenzing und des völlig unpassenden Neubaus in Allach. Die traurige Entwicklung des BA 23 zum Bereiter von Bausünden und Fehlplanungen beim Verkehr findet damit einen neuen Höhepunkt.

Erlebnistag an der Würm

Bei bestem Wetter und vielen Besuchern fand der Erlebnistag an der Würm statt. Nach dem Vortrag von Markus Zechmann, der mit großem Wissen aus der Fischerei und praktischen Erfahrungen begeistern konnte, ging es raus aus der Schießstätte an die Würm. Eine Tombola mit tollen Preisen, gutem Essen und Trinken rundete die Veranstaltung ab.

Helferkreis Flüchtlinge

Wir sind sehr stolz eine sehr engagierte Mitbürgerin in unserem Stadtteil zu haben und haben Sie bei der Gründung des Helferkreises für Flüchtlinge aktiv unterstützt. Hier auf den Bildern sehen wir den Deutschunterricht im August im Freien, da aufgrund der prekären Situation noch kein Raum in der Nähe des Flüchtlingheims an der Tubeufstraße gefunden werden konnte.

Wer mitmachen möchte darf sich auch gerne an uns wenden. Wir stehen mit Sonja Schlehhuber in engem Kontakt und freuen uns über jede tatkräftig mithelfende Hand.

Fotos: Ursula Löschau

 

Besuch bei einem Stadtimker

Bienen in der Stadt, so das Thema der Veranstaltung die wir im Käthe-Kollwitz-Gymnasium durchführten.

Wir haben dort einen Stadtimker besucht, der uns die Imkerei und das sehr umfangreiche Wissen um die Haltung von Bienen präsentierte. Anfassen, Riechen, Hören, Fühlen und natürlich Schmecken war mit drin. Eine wunderschöne Sache, wenn man bedenkt wie einfach Landwirtschaft in der Großstadt doch sein kann.

Vorstandswahlen im OV

Der neue Vorstand direkt nach der Wahl. (vlnr. Rafael, Dora, Andreas)

Beim OV-Treffen haben wir gleich unsere Vorstandswahlen durchgeführt. Die neue Spitze im OV bilden jetzt Andreas Aurnhammer und Dora Wittchow. Rafael Núñez Kraft ist Beisitzer und verstärkt damit das neue Team.

Allacher Faschingszug 2015 "Die Zeichen stehen auf GRÜN"

 
 

Der 50. Faschingsumzug - ein rundes Jubiläum - war wieder eine erfrischend fröhliche und lustige Veranstaltung. GRÜNE aus Allach, Untermenzing, Aubing, Pasing und unsere Stadträtin waren gekommen.

 

 

Eindrücke vom Allacher Faschingsumzug 2015

Video des Allacher Faschingsumzuges 2015

Neuwahl des OV-Vorstandes im März

An unserem März-OV-Treffen werden wir Vorstandswahlen abhalten und Ämter in der OV-Organisation neu besetzen.

Für Neumitglieder und passive Mitglieder ist dieser Abend besonders interessant. Jeder wird sich nochmal kurz vorstellen und es gibt viele interessante Aufgaben, die neu besetzt werden.

Neues aus unserer BA-Fraktion

Morgen, morgen, nur nicht heute…

 

Der Bezirksausschuss in Allach-Untermenzing entwickelt sich unter der Leitung von Heike Kainz (CSU) immer mehr zu einem Schlafmützenverein. Seit vielen Jahren passiert im Stadtbezirk nichts mehr, da von der Stadtverwaltung erbetene Stellungnahmen oft erst mit großer Verspätung erfolgen, immer alles wieder vertagt und verschoben wird.

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Pflegeheim - Franz-Nißl-Straße

Seit längerem beschäftigt uns das Thema "Pflegeheim in Allach-Untermenzing"Das heutige Hans-Sieber Haus in der Manzostraße

 

Als wir erfuhren, dass das Pflegeheim in der Manzostraße (Hans-Sieber-Haus) abgerissen werden soll, kritisierten wir diese Planungen.

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Was bewegt unseren Stadtteil?

Allach-Untermenzing - ein zweigeteilter Stadtteil am nordwestlichen Rand der Metropole München mit industriellen Wurzeln und deren Problemen.

Brachliegende Flächen, Lager für LKWs und Container, Zweiteilung durch die Bahnlinie, mangelnde Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, fehlende Sozialeinrichtungen,... das sind nur die größten Baustellen, die uns in Allach-Untermenzing bewegen.

Am Dienstag, den 25.Februar luden wir unsere BürgerInnen ein um über Allach-Untermenzing mit Politikern aus BA und Stadtrat zu sprechen. Nach einem kurzen Überblick über die augenscheinlichen Probleme unseres Stadtteils durch Falk Lamkewitz, BA23-Mitglied und Stadtratskandidat der Grünen (Platz 38) stellte er sich mit Hep Monatzeder, 3.Bürgermeister der Landeshauptstadt München und Katrin Habenschaden, Stadtratskandidatin der Grünen den Fragen der Allach-Untermenzinger.

 

 

"Wer spioniert, der fliegt!" beim Allacher Faschingsumzug

Einladung zu „Was bewegt unseren Stadtteil?“

Am Dienstag, den 25.2., bieten wir eine Veranstaltung mit ihren Stadtratskandidaten Katrin Habenschaden, Bürgermeister Hep Monatzeder und Falk Lamkewitz interessierten Bürgern an.

Unter dem Motto „Was bewegt unseren Stadtteil?“ besteht die Möglichkeit, sich über die aktuelle und zukünftige Stadtpolitik zu informieren und insbesondere eigene Wünsche mit den Kandidaten zu diskutieren.

Moderiert wird der Abend von Falk Lamkewitz, der seit 22 Jahren für die GRÜNEN im Bezirksausschuss tätig ist.

Die Veranstaltung findet im „Kulturprojekt-München 2.0“, um 19 Uhr in der Ludwigsfelder Str. 15 statt.

Das Boot ist nicht voll

Am Samstag präsentierte sich die NPD-nahe Initiative Ausländerstopp (BIA) am Oertelplatz. Ein Grund für ihren plötzlichen Auftritt sind wohl die Schlagzeilen der letzten Tage, die die Initiative ermunterten, aktiv Stimmung für Rechts zu machen.

Nachdem das Sozialreferat Planungen zur Erweiterung der Wohnungslosenunterkunft in der Schöllstraße aufgenommen hatte, erschienen darüber mehrere Presseberichte. Die Vorsitzende des Bezirksausschusses, Frau Kainz von der CSU erschien dabei unter diversen Schlagzeilen wie „Allach ist voll“, „Das ist zu viel für uns Allacher“ usw.


„Absolut unangemessen!“, findet das der grüne BA-Abgeordnete und Stadtratskandidat Falk Lamkewitz aus Allach-Untermenzing. „Wichtige Sozialeinrichtungen (gemeint sind Arbeiterwohnheime, Obdachlosen-unterkünfte und der Internationale Bund) werden hier als „Negativeinrichtungen“ bezeichnet und mit Schrottplätzen und LKW-Gebrauchtwagenhandel verglichen.“ So was gehe gar nicht, meint Lamkewitz und erklärt: „Es handelt sich um positive Sozialeinrichtungen für hilfsbedürftige Menschen. Auf solche Hilfsangebote können wir stolz sein! Anderswo müssen die Betroffenen unter erbärmlichen Umständen in Slums, auf der Straße, unter Brücken oder in Bahnhöfen leben.“

Für den Ortsverband der Grünen in Allach-Untermenzing ist es auch überhaupt nicht nachvollziehbar, weshalb Allach „voll sein“ soll. Die angeblichen Negativ-einrichtungen haben sich gut in unseren Stadtteil integriert und sind völlig unauffällig. Allach-Untermenzing ist der Stadtteil mit der niedrigsten Kriminalitätsrate in München und einer gesunden Sozialstruktur. Wenn hundert zusätzliche Wohnungslose unsere Hilfe benötigen, dann kann es einen Stadtteil mit rund 38 000 Einwohnern nicht so sehr stören, wie in den Schlagzeilen behauptet wird.


Außerdem sollten die Protestbürger bedenken, dass man selbst ganz schnell in eine derartige Situation geraten kann, wenn man durch das soziale Netz fällt. Da wäre jeder sicher froh, in Allach-Untermenzing freundlich aufgenommen zu werden.

Wahlk(r)ampf ist vorbei, doch es geht weiter...

So, wir haben unsere Plakatständer wieder eingepackt und den Wahlausgang verdaut... doch jetzt geht es wieder vor allem um Allach-Untermenzing

Viele Themen sind immer noch in der Schwebe und erwarten unsere Aufmerksamkeit...

  • Was wird aus dem Hans-Siebers Haus?
  • Wann gehts endlich weiter auf der Allacher Straße?
  • Wie steht es um den Oertelplatz?
  • Was passiert mit den Brachflächen in Allach-Untermenzing?
  • Welche Lösungen gibt es für den Verkehr in Allach-Untermenzing?
  • Was passiert für unsere Kinder und Jugendliche in unserem Stadtteil?
  • ...

Auf geht`s...

O`GRICHT IS: Gift - Gammel - Großkonzerne

VERANSTALTUNGSHINWEIS

 CHRISTIAN HIERNEIS

ÜBER ERNÄHRUNG

Unser Landtagskandidat und der 1. Vorsitzende des BUND Naturschutz in München, Christian Hierneis informiert:

über das Unwesen der Nahrungsmittelproduktion,

den Folgen

und wie wir zusammen dieses Unwesen bekämpfen können.

 

Wann?

Donnerstag, 18. Juli 2013 um 19:30 Uhr

Wo?

Schießstätte Allach, Servetstraße 1

 

 

Antrag zum Verkehrsworkshop

Wir GRÜNEN haben gestern einen Antrag im BA gestellt, dass alle schon einmal verhandelten und sinnvollen Anträge und Entscheidungen zum Thema "Verkehr" in den kommenden Verkehrsworkhop eingebracht werden. Die viele Arbeit des BA und die sachlich durchdachten Entscheidungen zum Thema "Verkehr" müssen im Verkehrsworkshop deutlich hervorgehoben werden. mehr

Antrag auf Flächennutzungsplan

Heute hat unser BA-Mitglied erneut einen Antrag gestellt, der die Flächennutzung südlich der Ludwigsfelder Straße regeln soll.

Vor allem die verhinderte Giftgasanlage von AirLiquide hatte die unerträgliche Situation dort deutlich gemacht!

 

Auftaktveranstaltung: "Grün macht e-mobil"

Die Bilder der Auftaktveranstaltung unserer "Grünen Reihe: Praxistest für die Energiewende" sind online. "Grün macht e-mobil" mit verschiedensten Elektromobilen, Probefahrten und einer Diskussionsrunde zum Thema Elektromobilität.

 

Grüne Reihe: ENERGIEWENDE"

Zusammen mit den anderen West-OVs (Westend/Laim und Pasing) haben wir eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Energiewende“ auf die Beine gestellt.

An vier Abenden von Ende September bis Mitte November informieren wir an unterschiedlichen Orten über die Themen „Elektromobilität“, „Photovoltaik und Solarenergie“, „Energieeffizienz und Energie sparen“ und schließlich über „Grüne Geldanlage“. 

 

Mit dieser Reihe wollen wir nicht das Hohelied der Energiewende singen, sondern über reale Produkte, umsetzbare Konzepte und über Firmen informieren, die unsere Gesellschaft und uns Bürger unabhängiger von Öl machen. Energiewende ist bei uns Grünen kein „Schlagwort des Wahlkampfs“, sondern Realität, von der wir Bürger profitieren.

Start der Reihe ist am Donnerstag, den 20. September 2012 mit "Grün macht e-mobil" Ab 16 Uhr können Elektroautos, Elektrofahrräder und Elektromotorräder /-roller Probe gefahren werden. Natürlich bekommt man hier auch Informationen und kann sich an Diskussionen beteiligen.

20 September 2012 ab 16 Uhr in den Räumen der "emocom AG" in der Marsstr. 74, 80335 München

Am 8.November 2012 schließt unsere Reihe mit "Energiewende selbst gestalten. Energiespartipps für daheim und unterwegs"

Hier stellt Ihnen Dipl.-Ing. (FH) Michael M. Becker Möglichkeiten vor, was Sie als BürgerIn heute schon tun können. Neben den technischen Möglichkeiten werden auch Maßnahmen vorgestellt, wie man durch Verhaltensänderung im Alltag die Lebensqualität steigern und zugleich Energie einsparen kann. Dabei werden nicht nur die Möglichkeiten vorgestellt, sondern auch mit Fakten belegt. Ziel ist es, ein besseres Gefühl für den eigenen Energiebedarf und deren effizienteren Verbrauch zu bekommen.

Michael M. Becker ist Diplom-Ingenieur (FH) des Maschinenbaus und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Kempten. Er ist im Rahmen des Forschungsprojekts InnoKKK über energieeffiziente Anlagenkombinationen mit erneuerbaren Energien als Projektkoordinator tätig und promoviert am Lehrstuhl für Rohstoff- und Energietechnologie der TU München.

Der 60-minütige Vortrag mit anschließender Diskussion findet am Donnerstag, den 08.11.2012, um 19.30 Uhr in der Gaststätte „Zum Grünen Baum“ (Verdistraße 47, 81247 München) statt.

Plakat unserer Grünen Reihe im Herbst 2012

Radl-Tour durch den Münchner Nordwesten

Bei herrlichem Radl-Wetter unternahmen die OVs Allach-Untermenzing, Neuhausen-Nymphenburg und Pasing-Aubing ihre Radl-Tour durch den Münchner Nordwesten. mehr lesen und sehen

Hintergrundgeschichte zur Verhinderung der Störfallanlage

Die politische und verwaltungsrechtliche Arbeit ist für viele Bürger schwer verständlich und wird daher selten öffentlich dargestellt. Wie und warum es nun endlich zum Rückzug von Air Liquide kam, stellt hier unser BA-Vertreter zusammen.

Air Liquide zieht sich zurück

Air Liquide zieht ihren Antrag zur Errichtung einer Giftgasanlage zurück.

Die Firma setzte im Schreiben vom 26. April 2012 die Bürgerinitiative „Gegen Giftgas im Münchner Westen“ in Kenntnis, dass sie „vom geplanten Standort in der Ludwigsfelder Straße 168 Abstand nehmen und am heutigen Tage den Antrag auf die Genehmigung einer Anlage zur Abfüllung und Lagerung von Gasen in der Ludwigsfelder Straße Nr. 168 beim Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München offiziell zurückgezogen haben.“ (Markus Sieverding, Vorsitzender der Geschäftsführung)

Der Erfolg beruht auf der Tatsache, dass unsere Grünen Vertreter im Bezirksausschuss im Herbst auf die Planung aufmerksam machten, mit Anwohnern die Gründung der „Bürgerinitiative Gegen Giftgas im Münchner Westen“ initiierten und bis heute begleiteten. Die BI sammelte 7.000 Unterschriften und machte so den Bürgerwillen deutlich.

Als einziger Techniker im BA23 erkannte unser BA-Vertreter sofort die Brisanz der Störfallanlage und sorgte über verschieden Anträge (Änderung des Flächennutzungsplans, Forderung nach erweiterten Gutachten, Veränderungssperre, u.ä.) dafür, dass eine Genehmigung der Anlage wohl nicht mehr zu erlangen gewesen wäre. Zusätzlich unterstützte unser Stadtrat Dr. Vogel unser Vorhaben durch eigene Stadtratsanträge, die alle das Ziel hatten durch planerische Maßnahmen den Schutz der Anwohner zu gewährleisten.

GASUNFALL bei AIR LIQUIDE

Am Donnerstag, den 22. März 2012 kam es im Euroindustriepark in München bei der Firma AIR LIQUIDE zu einem Unfall beim Umfüllen von Kohlendioxid. 

Beim Umfüllen eines 20 Kubikmeter fassenden Kesselwagens mit Kohlendioxid strömte eine große Menge Kohlendioxid aus. Die Feuerwehr musste Wohnungen und eine Tiefgarage evakuieren und Menschen in Sicherheit bringen.


Die Presse berichtete über den Vorfall:

Süddeutsche Zeitung (online nicht frei verfügbar)

Gasalarm im Euroindustriepark (LocalXXL)

Gas strömt am Euroindustriepark aus (Augsburger Allgemeine)

CO2-Unfall: Euro-Industriepark evakuiert (TZ)

CO2-Unfall: Euro-Industriepark evakuiert (Münchner Merkur)

Gas-Alarm am Euroindustriepark: CO2 ausgeströmt (Abendzeitung)

Gasunfall in München (retter.tv)

6000 Unterschriften gegen Giftgasanlage

Am Donnerstag, den 1. März 2012 übergab die Bürgerinitiative „Gegen Giftgas im Münchner Westen“ über 6000 Unterschriften gegen die Störfallanlage von Air Liquide in der Ludwigsfelder Straße 168 an den dritten Bürgermeister Hep Monatzeder. Zusätzlich erhielt er eine ausführliche Dokumentation über die Giftgaslagerproblematik.

Im Herbst 2011 stimmten im BA 23 (Allach-Untermenzing) die Abgeordneten von CSU und FDP gegen die Stimmen von SPD und Bü90/Grüne für die Ansiedelung einer Störfallanlage der Firma Air Liquide in der Ludwigsfelder Straße 168. Daraufhin informierten wir die Anwohner über das unglaubliche Vorhaben und rieten ihnen, sich zu organisieren.

Das war die Initialzündung für die Bürgerinitiative „Gegen Giftgas im Münchner Westen“. Obwohl Air Liquide ein Genehmigungsverfahren „ohne Beteiligung der Öffentlichkeit“ beantragt hatte, konnte der Protest der Bürger auf der Sondersitzung am 23.11.2011 nicht überhört werden. Über 400 Allacher und Untermenzinger machten in der überfüllten Aula des Louise-Schröder Gymnasiums ihren Unmut deutlich.

Gestern nun traf sich eine Delegation der Bürgerinitiative mit dem dritten Bürgermeister der Stadt München, Hep Monatzeder und dem Stadtrat Dr. Florian Vogel (beide Bü90/Grüne) im Rathaus um die aktuelle Lage der Giftgaslagerproblematik zu diskutieren. In diesem konstruktiven Gespräch wurden viele Aspekte der Genehmigungsproblematik nochmals verdeutlicht und der Schutz von Mensch und Natur eingefordert.

Die Ansiedelung einer Störfallanlage, in der brandfördernde, explosive, giftige und sogar sehr giftige Gase gelagert, umgeschlagen und teils auch abgefüllt werden, (insgesamt 160.000 kg) würde zu einem sehr problematischen Zusammentreffen von Wohnbebauung, Naturschutzflächen und Industriegebiet führen. Außerdem hätte die Anlage negative bauplanungsrechtliche Folgen. Jegliche Stadtentwicklung würde in diesem Bereich damit unmöglich. Eine zukünftige Wohnbebauung wäre in diesem Gebiet dann ausgeschlossen. Vor allem die Flächen des Kommunalreferats, die in diesem Bereich liegen, verlören massiv an Wert. „Flächen am Stadtrand müssen für eine zukünftige Stadtentwicklung frei von jeglichen Störanlagen gehalten werden. Eine generelle Möglichkeit der Ausschließung solcher Störfallanlagen in Stadtgebieten, sollte von Hep Monatzeder im Städtetag thematisiert werden“, schlug die Bürgerinitiative vor.

Weiterhin würde eine Ansiedelung der Giftgasanlage den Zielsetzungen des Gewerbeflächenentwicklungs-programms entgegenstehen. Das Programm der Landeshauptstadt München zielt seit Jahren auf den Erhalt von Flächen der „klassischen Gewerbenutzung“. Diese Pläne würden mit einer Ansiedelung hinfällig. Bürgermeister Hep Monatzeder zeigte sich sehr aufgeschlossen für den Wunsch nach Rückplanung des Gebiets von einem Industriegebiet zu einem Gewerbegebiet mit entsprechenden Nutzungseinschränkungen. Momentan könnte nämlich sogar ein atomares Zwischenlager beantragt werden.

Die Bürgerinitiative zog als Ergebnis das Fazit: „Wir haben mit bis jetzt schon über 6000 Unterschriften deutlich gemacht, dass die Bevölkerung eine Störfallanlage an der Ludwigsfelderstrasse 168 ablehnt.“

Erfolgreicher Start der Jahreskampagne

Mit dem Motto „Weg mit den schwarzen Stinkern“ starteten wir auf dem Allacher Faschingsumzug am Dienstag, den 21. Februar 2012 unsere Jahreskampagne „Energiewende – hier und jetzt!“.

Bei herrlichem Narrenwetter zogen wir mit unserem „kleinen, schwarzen Stinker“ durch die Straßen von Allach, gefolgt von einem sauberen und leisen Elektromobil der Firma TURN-E. Christian von Hösslin, einer der Geschäftsführer des aufstrebenden Unternehmens, unterstützte die Idee von Beginn an und half bei der Vorbereitung tatkräftig mit.

 

Nach den vorausgefahrenen Traktoren und Bulldogs staunten viele Zuschauer über das geräuschlose und abgasfreie Elektromobil. Es ist eben noch nichts Alltägliches, dass ein Auto keinen Lärm emittiert. Am Straßenrand konnte man häufig zustimmende Kommentare hören, immer wieder wurde nachgefragt und Info-Flyer mitgenommen. Am Ende des Umzugs scharrten sich einige Interessierte um den „grünen Schwarzen“ und informierten sich über Preis und Leistung. „Elektromobilität ist nur ein Baustein der Energiewende. Und natürlich muss der Strom dafür auch aus erneuerbaren Energien stammen, sonst macht das wenig Sinn“, ist einhellige Meinung des grünen Faschingsteams.

Im Rahmen der damit ins Leben gerufenen Jahreskampagne werden wirInformationsabende und weitere Aktionen zum Thema „Energiewende“ veranstalten. Weitere Bilder vom Faschingsumzug finden sich hier.

Giftgaslager in Allach-Untermenzing - Herr Ude, ihre Meinung?

Auf der Seite direktzu... kann man darüber abstimmen, welche Fragen Christian Ude vorgelegt werden, damit er diese beantwortet. Warum also nicht auch mal ein solch brenzliches Thema wie die "Störfallanlage" von AirLiquide in Allach-Untermenzing. Wichtig dabei ist jedoch mit "JA" bzw. mit "DAFÜR" stimmen. Es geht ja darum, ob Herr Ude es zu lesen bekommt. Noch ist die Frage auf Platz 10! Und hier zählt jede einzelne Stimme eine Menge!

Diamaltgelände in Allach als Depot für das Deutschen Museum

Lässt sich das Diamalt-Gelände als 

Depot-Standort für das Deutsche Museum nutzen?

Die teilweise denkmalgeschützten Diamaltgebäude wären eine ideale Kulisse für ein externes Depot des Deutschen Museum, das derzeit Räume  für 80.000 Exponate sucht. Gleichzeitig ließe sich der Stillstand auf dem Gelände in Allach  beenden und das knappe kulturelle Angebot im Stadtteil Allach-Untermenzing erweitern. Stadtrat Dr. Florian Vogel (Fraktion Die Grünen – rosa liste) hat daher beantragt, diese Idee zu prüfen und sich mit der Leitung des Deutschen Museums und dem Eigentümer des Geländes in Verbindung zu setzen. hier zum Antrag

Dr. Vogel verweist darauf, dass seit der Stilllegung des Betriebs im Jahre 1984 alle Versuche gescheitert seien, auf dem Gelände eine neue Nutzung zu ermöglichen. „Mittlerweile“, so Dr. Vogel, „sind deutliche Verfallserscheinungen sichtbar – und das ist schade, denn das Fabrikgelände ist ein Zeugnis von acht Jahrzehnten bewegter Industriegeschichte mit einigen wirklich sehenswerten Bauten. Es ist also ohnehin an der Zeit, etwas zur Rettung dieses Kapitels der Stadtgeschichte zu unternehmen. Wenn es gelänge, das Deutsche Museum, das derzeit nach einem externen  Depot mit Ausstellungsflächen sucht, für das Diamalt-Gelände zu interessieren, würde dies zudem das nahe gelegene künftige Quartierszentrum Oertelplatz und den gesamten Stadtteil aufwerten.“

 

Jahresrückblick 2011

Politischer Frühschoppen: „Bürgerbeteiligung in Europa“

Am 23. Januar hatten wir unseren Europaabgeordneten Gerald Häfner bei uns zu Gast, der uns sein Engagement und seine Thesen zur Stärkung der direkten Demokratie in Europa verständlich vorstellte.

Politischer Frühschoppen: „Unser täglich Gift in der Nahrung“

 „Wie sicher sind unsere Nahrungsmittel?“, ist eine jährlich wiederkehrende Frage in unserer Zeit.

 Ist „Bio“ eine Alternative? Sepp Dürr, MdL und Bio-Landwirt und Robert Dax, Chef von „Ökoring“, informierten uns am 27. März über Ausbaumöglichkeiten ökologischer Nahrungsmittelproduktion.

Politischer Frühschoppen: „Energiewende – wird Strom billiger?“

Mit der Angst der Bevölkerung vor steigenden Energiekosten, versuchte die Bundesregierung die Atomenergie wieder attraktiv zu machen. Dass die Strompreise langfristig sogar fallen können, hat uns der energiepolitische Sprecher der Landtagsgrünen, Ludwig Hartmann, am 3. Juli anschaulich aufgezeigt.

Sommerfest am 24. Juli 2011

Am 24. Juli trafen wir uns zum traditionellen Grill-Sommerfest des Grünen OVs Allach-Untermenzing im super-ökologischen Garten von Emmi und Fabi.

 

Engagement gegen die Errichtung einer Störfallanlage in Allach-Untermenzing

Seit Bekanntwerden der Planung einer „Störfall-Anlage“ durch AirLiquide in einem Wohngebiet, u.a. zur Lagerung sehr giftiger Gase, haben wir die Bürgerinitiative „Gegen Giftgas im Münchner Westen“ initiiert und fachlich unterstützt.Keine Störfallanlage in Allach-Untermenzing

Umgestaltung des Oertelplatzes

Bei der Vorstellung der Planalternativen zur Neugestaltung des Oertelplatzes haben wir mit den Architekten unsere Vorstellungen und Ideen diskutiert.

Ausbau der Allacher Straße

Der geplante Ausbau der Allacher Straße wurde von uns kritisch begleitet, mit dem Ziel einerseits Radler und Fußgänger optimal zu schützen, aber andererseits die einzige Verbindungsstraße nach Allach auch für Autos benutzbar zu erhalten.


Wir wünschen einen guten Start für 2012

 

Freitag, 9. Dezember 2016
http://www.gruene-allach-untermenzing.de/